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Autor: admin, 3. Sep 2010, Rubrik: Allgemein, Kommentare schreiben


Bei Porsche geht es rund

Erst der Ärger mit der versuchten Übernahme von Volkswagen und dann die Gegenübernahme. Zu allem Übel ermittelt auch noch die Staatsanwaltschaft Stuttgart seit 2009 gegen Porsche. Wegen Marktmanipulation und unbefugte Weitergabe von Insiderinformationen. Dabei geht es um die Kursexplosion der VW Aktie, nachdem bekannt wurde, wie viele Aktien Porsche von Volkswagen besitzen würde. Es soll sich um 74 Prozent der Aktienanteile von VW gehandelt haben, die Porsche an dem Wolfsburger Unternehmen gehalten haben soll. Zeitweilig wurde der Volkswagenkonzern somit zu dem teuersten Konzern der Welt. Zwischenzeitlich konnte die VW-Aktie einen Aktienkurs von über 1000 Euro verzeichnen. Durch die Veröffentlichung sollen die Marktteilnehmer erheblich beeinflusst worden sein. Die wahren Hintergründe sollen allerdings im Verborgenen geblieben sein. Mit ersten Ergebnissen aus den Untersuchungen der Staatsanwaltschaft wird allerdings erst Ende 2010 oder Anfang 2011 gerechnet.

Bereits im Januar hatten amerikanische Investoren und Investmentfonds Klage gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Wendelin Wiedeking und den ehemaligen Finanzvorstand Holger Härter der Porsche AG vor einem Bundesgericht in Manhattan eingereicht. Sie fordern in der Klage einen Schadensersatz von mehr als 2 Milliarden US-Dollar. Viele Anleger hatten durch die Kursexplosion ihr Geld verloren.

Bisher hat Porsche immer die Meinung vertreten, sich an geltende Wertpapierhandelsgesetze gehalten zu haben. Weiterhin fordert Porsche eine Verhandlung vor einem deutschen Gericht. Die Aktien wurden nicht im US-Börsenhandel gekauft oder verkauft worden. Sie sind dort auch nicht gelistet. Daher würde dem amerikanischen Bundesgericht die Zuständigkeit einer solchen Verhandlung überhaupt nicht zustehen. Daher soll Porsche, nach allgemeinen Presseangaben von Dow Jones Newswires, bereits um Klageabweisung gebeten haben. Bis zum Januar 2011 wird das amerikanische Bundesgericht darüber entscheiden, ob die Schadensersatzklage zugelassen oder abgelehnt werden soll. Bis dahin muss man sich bei Porsche noch gedulden.

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Autor: admin, 1. Sep 2010, Rubrik: Allgemein, Kommentare schreiben


BP vor einer Übernahme?

Seid einiger Zeit dichten sich immer mehr die Gerüchte dass der Ölkonzern BP übernommen werden könnte. Wegen der Ölpest im Golf von Mexico musste das Unternehmen an den Börsen enorme Kursverluste einstecken. Der Börsenwert hatte sich zeitweilig mehr als halbiert. Weiterhin drohten Anleger mit Klagen, da die Dividenzahlungen gestrichen wurden.

Nach einer Explosion einer Bohrinsel trat die Katastrophe auf. Lange bekam man die Schließung des Bohrloches nicht in den Griff. Die Kosten für die Ölkatastrophe bleiben weiterhin im Unklaren. Sie sollen sich auf mindestens fünf Milliarden US-Dollar belaufen. Für Schadensersatzforderungen hat BP nach eigenen Angaben 32 Milliarden US-Dollar eingeplant. Insgesamt sollen bei der Ölkatastrophe 4,9 Millionen Barrel Öl in den Golf von Mexico gelaufen sein.

Mittlerweile hat der Ölkonzern einige seiner Geschäftsteile verkauft und konnte somit neun Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Weiterhin schränkte das Unternehmen seine Investitionen ein. Doch je mehr sich die Probleme zur Schließung des Öllecks verflüchtigen, umso mehr scheint sich der Aktienkurs zu erholen. Ein Übernahmekandidat bleibt BP dennoch. Es stellt sich nur die Frage, wer den Zuschlag für BP erhalten könnte und ob man BP wirklich zur Übernahme bereitstellt. Schließlich hat sich die Konzernspitze mit Milliardenkrediten von verschiedenen Banken eingedeckt. Außerdem haben die amerikanischen Gerichte noch nicht über die angestrebten Sammelklagen abgestimmt.

Bevor diese Entscheidung nicht gefallen ist, bleibt es eher unwahrscheinlich, dass BP von einem direkten oder indirekten Mitbewerber übernommen wird. Bis dahin kann sich der Konzern noch von seinen Strapazen erholen. Mögliche Übernahmebewerber wären beispielsweise Exxon Mobil, Petrochina oder Gazprom. Gerade für Gazprom dürfte sich eine Übernahme von BP lohnen. Doch noch ist nicht aller Tage Abend. Die Zukunft steht wie immer in den Sternen. Persönlich gehe ich jedoch nicht von einem Bieterstreit aus.

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Spannung um Potash

Das Deutsche Institut für Wirtschaftswachstum (DIW) erwartet für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von über drei Prozent. Bisher hat die Prognose des Institutes bei 1,9 Prozent Wirtschaftswachstum gelegen. Aber haben wir das nicht schon vor einiger Zeit gehört? Die Zahl dürfte den meisten also nichts Neues sein. Währenddessen sich die Deutsche Mastricht-Defizitquote auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes beläuft. Das heißt Deutschland hat ein Finanzierungsdefizit vob insgesamt 42,8 Milliarden Euro. Damit ist das Defizit doppelt so hoch wie im Jahr zuvor. Aber wen wundert das noch? Vielleicht macht es das Wachstum wieder weg.

Ist die Meldung also schon abgedroschen? Schließlich sind im Börsengeschäft nichts so schlecht wie alte Nachrichten. Da dürfte es wohl auch weniger verwundern, dass der Preis für US-Rohöl auf ein 7-Wochen-Tief abrutschte. Aber sicherlich hat es mit dem Ende der Ferienzeit in den Vereinigten Staaten zu tun. Das erklären sich zumindest die Analysten. Heißt es also, dass man wieder einsteigen kann?

Während für andere die Preisschraube nach unten geht, gibt es auf der anderen Seite lachende Gewinner. So wie dem Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland. In seinem ersten Geschäftsquartal konnte Kabel Deutschland nämlich seinen Umsatz steigern. Die Erlöse konnten auf 389,5 Millionen Euro ansteigen. Zu verdanken hat Kabel Deutschland diesen Anstieg seiner starken Nachfrage im Bereich von Internet- und Telefonanschlüssen.

Wirklich erstaunliche Dinge gibt es von Patash, über die ich bereits in der letzten Woche berichtet habe. Hier plante BHP Biliton eine feindliche Übernahme. Nun gibt es wohl einen neuen Interessenten, den BHP Biliton sicherlich nicht schmecken wird. Es ist der direkte Konkurent. Gemeinsam mit einem chinesischen Konzern möchte nun Rio Tinto die Firma Potash übernehmen. Somit habe ich mal wieder Recht behalten, es dürfte also weiterhin spannend um Potash werden.

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Übernahmen und Verhandlungen prägten das Bild

Der kanadische Düngehersteller Potasch will sich gegen die feindliche Übernahme des Bergbauunternehmens BHP Billiton wehren und setzt dabei auf die Auswahl eines eigenen Kaufinteressenten.

Eine bedeutende Übernahme konnte der kanadische Düngemittelkonzern Agrium vollziehen. Insgesamt 1,24 Milliarden Australische Dollar kostet die Übernahme des australischen Agrarkonzerns AWB Ltd.

Mit den Einkäufen ging es heute direkt weiter. Zumindest was die Allianz-Tochter Real Estate betrifft. Diese hat nämlich insgesamt 80 Einzelhandelsimmobilien von der deutschen Discountkette Aldi Süd gekauft.

Auf Einkaufstour begab sich auch der finnische Mobiltelefonhersteller Nokia. Schon seid einiger Zeit hat das finnische Unternehmen mir der starken Konkurrenz im Bereich der Smartphone zu kämpfen. Nokia kauft nun den amerikanischen Anbieter eines Analyse-Tools für mobile Webseiten. Vom Zukauf der Motally Inc. könnte sich Nokia eine erweiterte Software für seine Handys versprechen.

Verhandlungen gab es ebenso im Hause E.on. Der deutsche Energiekonzern E.on verhandelte mit dem russischen Gasanbieter Gazprom. Der deutsche Energiekonzern forderte bezüglich seiner bestehenden Verträge dementsprechende Preissenkungen.

Während der eine auf Preissenkungen besteht können andere positive Nachrichten für sich verbuchen. Die HSH Nordbank konnte einen operativen Quartalsgewinn von 60 Millionen Euro vor Garantiekosten erwirtschaften. Mit den Kosten für staatliche Garantien belief sich der Verlust auf 380 Millionen Euro im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit noch 619 Millionen Euro. Bis zum nächsten Jahr will die HSH Nordbank ihre Verluste in Gewinne umwandeln.

Weiterhin legte der amerikanische Nahrungsmittelhersteller J.M. Smucker Co. seine Zahlen für das erste Quartal vor und verbuchte einen Gewinnanstieg. Der Nettogewinn erreichte einen Wert von 102,9 Millionen US- Dollar. Der Umsatz bezifferte sich auf 1,05 Milliarden US-Dollar. Die Analysten hatten zuvor ein EPS von 96 Cents bei Umsatzerlösen von 1,07 Mrd. Dollar erwartet.

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Abmahnung für Opel AG

Während der deutsche Aktienhandel heute mit Gewinnen startete, scheint Deutschland laut Bald-Deine-Meinung-Zeitung nur das Sex Leben einer gewissen Dame zu beschäftigen. Gut, dass die Anleger ein Völkchen für sich sind und sich von solchen Dingen eher wenig beeinflussen lassen.

Auch die Leistungsbilanz der Eurozone konnte sich ein wenig im Juni erholen, wies aber dennoch ein Defizit auf. Ferner ist die ZEW-Konjunkturerwartung für Deutschland gefallen. Schaut man ein wenig auf Großbritannien, so wird die britische Royal Bank of Scotland sein Kreditportfolio mit einem Wert von 1,4 Milliarden Euro bis zum Ende dieses Monats verkaufen.  Während dessen sich die britische Bank Barclays noch mit einer Strafzahlung von 298 Millionen US-Dollar herum ärgern muss, die sie wegen der Verschleierung von Transaktionen tätigen muss.

 Sehr gute Nachrichten kamen heute aus Irland. Die National Treasury Management Agency ließ heute verlauten, dass die Emission der Staatsanleihen einen Verkaufserlös von 1,5 Milliarden Euro eingebracht haben soll. Somit gilt die Emission als 3,4 fach überzeichnet.

Die heutigen Zahlen von Home Depot gaben mit einem Umsatz von 19,41 Millairden US-Dollar Grund zur Hoffnung. Der Gewinn im zweiten Quartal konnte sich ebenfalls auf 1,19 Millairden US-Dollar steigern. Jedoch würde die Wachstumsprognose für das laufende Geschäftsjahr angepasst und somit zurückgesetzt.

Trotz guter Geschäfte, flatterte der Opel AG eine Abmahnung ins Haus. Hatte man doch in einem Werbeslogan eine „lebenslange Garantie“ ausgesprochen. Daraufhin bemängelte die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs die irreführende Blickfangwerbung. Es droht Opel eine Vertragssprache von 15.000 Euro, da Opel nur eine Garantie bis zu 160.000 Kilometer übernimmt. Ob Tupperware auch solche Probleme damit hat.

Ebenso wichtige Bilanzen kamen von Wal-Mart, der großen Einzelhandelskette aus den USA. Nach einem Umsatz von 103,8 Milliarden US-Dollar hob die Konzernspitze zugleich noch die Prognose für das laufende Geschäftsjahr an.

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Autor: admin, 17. Aug 2010, Rubrik: Allgemein, Kommentare schreiben


Euro auf Rücksetzer?

Es ist schon immer wieder sehr erstaunlich womit Kursrückgänge und Rücksetzer begründet werden, zumindest werden sich das Trader denken, die im Bereich der technischen Analyse unterwegs sind. Für diese Trader sind die Nachrichten normalerweise relativ unbedeutend.

Dennoch möchte ich euch heute wieder einmal wieder mit ein paar Nachrichten versorgen. Im Laufe des Vormittags konnte sich der Euro nach einigen Kursverlusten erholen. Das gute Wirtschaftswachstum von insgesamt 4,1 Prozent sorgte für eine Erholung. Das Bruttoinlandsprodukt der EU bezifferte sich auf 1,7 Prozent. Nach den Gewinnen vom Vormittag mussten viele Währungspaare Rückschläge hinnehmen. Der Grund dürfte bei der erhöhten Inflationsgefahr der USA liegen.

Daher mag es auch weniger verwunderlich erscheinen, dass der amerikanische Aktienhandel mit Verlusten startete. Außerdem gibt es einen Chef-Wechsel bei General Motors zu berichten. Es scheint fast so, dass der Börsengang vom amerikanischen Autobauer kurz bevor steht. Zusätzlich kam die Nachricht, dass IBM den Marketing-Software Spezialisten Unica Corp. für 480 Millionen Dollar übernehmen wird. Daraufhin schoss der Aktienkurs von Unica im vorbörslichen Handel um 117,70 Prozent.

Für einen wirklichen Skandal sorgte heute die ehemalige BayernLB Tochter Hypo Group Alpe Adria. Der frühere Vorstandschef Wolfgang Kulterer ist heute Morgen wegen Betrugsverdachtes festgenommen worden. Und er ist wohl kein unbeschriebenes Blatt.  Ferner gab die Wiener Staatsanwaltschaft bekannt, dass sie gegen weitere 40 Personen ermittelt. Im Fadenkreuz befinden sich auch deutsche Verantwortliche der BayernLB. Auch hier steht der Verdacht der Untreue im Raum. Dem Bankenmanager Wolfgang Kulterer drohen bis zu zehn Jahren Haft, sollte er für schuldig befunden werden. Und das ist nicht der erste Skandal der Hypo Group Alpe Adria. Die verstaatlichte Bank hatte bereits im Jahr 2009 für Aufsehen gesorgt. Die Übernahme der österreichischen Tochter beziffert den Verlust des bayrischen Steuerzahlers auf ein Minus von 3,7 Milliarden Euro.

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Zum Endspurt der Bilanzen

Heute Morgen veröffentlichte der Druckmaschinen Hersteller Heidelberger Druck seine Bilanzen für das das erste Quartal. Die Konzernspitze konnte die Verluste der Firma auf 52 Millionen Euro minimieren. Insgesamt lag der operative Gewinn ohne Sonderkosten bei einem Minus von 35 Millionen Euro.

Wesentlich besser sah es beim Kranbauer Demag Cranes für das dritte Quartal aus. Sicherlich sind die verschiedenen Berechnungszeiträume irritierend. Das verleugnet jedoch nicht die Tatsache, dass Demag Cranes mit 4,1 Millionen Euro endlich wieder schwarze Zahlen.

Weiterhin konnte Manz Automation Gewinne einstreichen. Der Umsatz steigerte sich auf 46,2 Millionen Euro. Mit diesen Zahlen konnten nicht nur die Anleger sondern auch die Analysten überrascht werden.

Auch auf dem deutschen Zulieferermarkt für die Automobilbranche scheinen sich die Wogen geglättet zu haben. Zumindest lassen dies die Zahlen von Grammer erahnen. Insgesamt konnte der Automobilzulieferer Grammer einen Umsatzerlös von 444,5 Millionen Euro erwirtschaften.

Schlechte Nachrichten gab es von TUI Travel zu vernehmen. Das britische Touristikunternehmen musste wieder einmal einen erneuten Verlust verbuchen. Weder die Prognosen noch der Verlust in Höhe von 409 Millionen GBP geben Mut zur Hoffnung.

Ob die Nachrichten des US- Uhrenherstellers Fossil die einzig positiven Nachrichten aus den Staaten bleiben, wird erst heute Abend beantwortet. Fossil legte ein gutes Quartal hin.  Eine Gewinnsteigerung auf 54,5 Millionen Dollar und einem Umsatz von 412,6 Millionen Dollar ist nichts Weiteres hinzuzufügen.

Die Spannung an den Märkten ist heute greifbar. Heute Abend wird Ben Bernanke die Zinsentscheidung bekannt geben und eine Einschätzung der amerikanischen Konjunktur abgeben. Diese dürfte sicherlich nicht positiv ausfallen, daher ist es eher wahrscheinlich, dass sich der Markt heute im sinkenden Flug nach unten bewegen wird. Weiterhin werden andere Nachrichten kaum noch einen positiven Effekt auf die Indizes haben.

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Turbulentes Ende der Woche

Bereits am Donnerstag läuteten die amerikanischen Arbeitsmarktsdaten einen schlechten Wochenausklang ein. Doch gestern wurde die US-Beschäftigungszahl außerhalb der Landwirtschaft veröffentlicht. Wie jeden ersten Freitag im Monat.

Obwohl die Anleger bereits schlechte Zahlen erwartet hatten, teilte das US-Arbeitsministerium mit, dass sich die Arbeitsmarktsituation im Juli 2010 noch einmal verschlechtert hatte. Volkswirte hatten einen Stellenabbau von 87.000 Beschäftigten erwarten, doch es waren 131.000 Menschen, die ohne Beschäftigung waren. Um sich der Summer bewusst zu werden, sei hier angemerkt, dass es sich um eine Kleinstadt handeln könnte, wo jeder Einwohner ohne Arbeit sein könnte. Insgesamt hat die Finanzkrise acht Millionen Amerikanern den Arbeitsplatz gekostet. Für den Konsum sind das sicherlich keine guten Nachrichten.

Ähnlich schlecht steht die Arbeitslosenquote. Sie liegt mit 9,5 Prozent zwar in den Erwartungen, weist aber dennoch nichts Gutes. Bedenkt man nun, dass den Zahlen aus den USA ähnliche Berechnungen wie in Deutschland zu Grunde liegen, so könnte man die Zahl der Erwerbslosen nach oben hin revidieren. Zuzüglich der miesen Zahlen der AIG kam es zu einer gefährlichen Stimmung an der Börse.

Das machte sich nicht nur in den vereinigten Staaten bemerkbar, sogar auch am DAX. Zeitweise fiel der Dax unter die 6.300 Grenzen und versuchte diese zu halten. Doch der Kampf nutze nichts. Am Ende schloss der Dax knapp an der 6.250er Marke.

Der Euro hingegen kletterte auf sein Dreimonatshoch, was sicherlich auf die schlechten Arbeitsmarktdaten zurückzuführen ist. Im Handelsverlauf  konnte die europäische Leitwährung auf 1,3333 Dollar steigen. Noch vor wenigen Wochen hatte dies keiner für möglich gehalten. Doch die wachsende Unsicherheit gegenüber der amerikanischen Konjunktur kommt dem Euro zu Hilfe. Nächste Woche wird die Sitzung der US-Notenbank FED über den Leitzins entscheiden. Dann sind wir schlauer.

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Autor: admin, 7. Aug 2010, Rubrik: Marktgeschehen, Kommentare geschlossen


Research in Motion unter Druck

Schon seit einiger Zeit steht es nicht gut um den Black Berry Hersteller. Hatte die Konzernspitze erst vor kurzem angekündigt, man wolle ein Gegenmodell zum iPhone auf den Markt bringen, so droht nun Ärger. Schon im Laufe des Jahres ist der Konkurrenzdruck zu groß geworden und das Wertpapier von Research in Motion verlor an Wert.

Heute gaben einige Regierungen bekannt, gegen Research in Motion vorzugehen und den E-Mail Dienst von Research in Motion abzuschalten. Im Gegensatz zu anderen Smartphone Herstellern lässt  Research in Motion keinen Zugriff auf die versendeten E-Mails seiner Nutzer zu. Doch mit dem Zauberwort: „Nationale Sicherheit“ scheint man auf allen Kontinenten der Welt dementsprechende Überwachungen des E-Mail Verkehr begründen zu können.

Um es ironisch auszudrücken: es muss sehr viele Terroristen geben, welche ein Black Berry besitzen. Wenn es bei solchen Überwachungen nicht um die Eindämmung von Terrorismus geht, wird zugleich ein weiteres Beispiel, wie beispielsweise die Pornographie angewendet.

Mit der ganzen Aufregung durchlebt Research in Motion einen Imageschaden. Ähnlich dem von Google in China. Doch es scheint, dass sich die Unternehmen dem Kontrollzwang der Regierungen unterwerfen. Kaum kamen die Nachrichten über den Ticker, meldeten sich schon wieder eine Analysten zu Wort. Zu hören waren nur negative Analystenkommentare.

Sicherlich gibt es schon seit einiger Zeit verschiedene Diskussionen über die Sicherheit von Smartphones. Doch diese Diskussionen haben nichts mit der jetzigen Lage zu tun. Gerade Geschäftsleute haben die gute Verschlüsselung der Daten bevorzugt. Sollte dieser Pluspunkt nun nicht mehr vorhanden sein, ergäbe sich für Research in Motion ein schwieriges Marktumfeld. Beobachter gehen jedoch von einer einvernehmlichen Lösung aus. Dennoch wird es dadurch nicht einfacher sich am Markt zu festigen und sich zukünftig zu behaupten.

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