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Quartalszahlen von Infineon

Der Halbleiterkonzern Infineon profitiert von der großen Nachfrage in der Automobilbranche und von dem Hype um das iPhone von Apple. Im dritten Quartal 2010/2011ist der Überschuss im Vergleich zum Vorjahresquartal um ungefähr 60 Prozent auf  insgesamt 126 Millionen Euro gestiegen, so veröffentlichte die Konzernspitze. Der Umsatz konnte sich auf 17 Prozent um 1,21 Milliarden Euro verbessern

Somit konnte das Halbleiterunternehmen die Analystenerwartungen deutlich übertreffen. Im dritten Quartal des Vorjahres musste man noch einen Verlust von 23 Millionen Euro hinnehmen, das lag sicherlich nicht nur an der Finanzkrise. Doch die Halbleiterbranche boomt. Damit gibt man sich für die Zukunft und das laufende Geschäftsjahr sehr optimistisch. In Bezug dessen erhöhte Infineon bereits seine Gewinnprognose. Diese Anhebung findet seine Berechtigung, denn schon allein mit der neuen Gesundheitskarte, die ab 2011 in Deutschland flächendeckend eingeführt werden soll, ergibt sich für die nächsten Jahre ein erweitertes Wachstumspotenzial.

Und Infineon möchte 400 Millionen Euro in die Weiterentwicklung neuer Ideen und den Ausbau eigener Anlagen. Nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen konnte sich das Wertpapier von Infineon reger Nachfrage erfreuen. Man Könnte sogar quasi von einer Kauf-Rally sprechen. Auch die Analysten ziehen nun zu Hauf nach und beurteilen die Aktie in einem sehr guten Verhältnis.

“Nach einem herausfordernden Geschäftsjahr 2009 haben wir im Aufschwung außerordentlich gute Ergebnisse erzielt”, erklärte Vorstandschef Peter Bauer. Da kann man ihm nur Recht geben. Die Lage von Infineon sah in den letzten Jahren sicherlich nicht gerade glänzend aus. Und die Konkurrenz mit Intel, AMD und Texas Instruments ist groß. Diese genannten Unternehmen haben im Übrigen herausragende Quartalszahlen veröffentlicht. Für die Halbleiterbranche wird es demnächst noch dicker kommen, denn die Nachfrage ist ungebrochen und wird sicherlich in den nächsten Jahren noch weiter ansteigen.

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Gewinn mit braunem Zuckerwasser

Es gibt kaum ein Kind, welches das braune Zuckerwasser namens Coca Cola nicht kennt und auch gern trinkt. Leider zum Leidwesen mancher Eltern, denn bekanntlich sollen in einer Flasche Cola bis zu 18 Stückchen Würfelzucker enthalten sein. Doch die Erfolgsgeschichte der süßen Brause reißt nicht ab.

Dies konnte man nicht zuletzt wieder an den Quartalszahlen für das zweite Quartal 2010  erkennen. Coca Cola stellt nicht nur das braune Zuckerwasser her, sondern hat gleich mehrere Getränke im Sortiment. Immer wieder gilt es den Mitbewerber Pepsico zu schlagen. Auch diesmal scheint es zu gelingen.

Der Umsatzanstieg konnte die Konzernspitze mit einem Wachstum von fünf Prozent beziffern, was letztendlich eine Umsatzsumme von 8,67 Milliarden US Dollar ausmacht. Im Vorjahreszeitraum hatte Coca Cola noch 8,26 Milliarden US Dollar umgesetzt.

Der Nettogewinn konnte sich auf 2,37 Milliarden US Dollar verbessern. Somit konnte man das Ergebnis aus dem Vorjahresquartal von 2,04 Milliarden US Dollar klar schlagen. Auch das erwartete EPS der Analysten von 1,03 US Dollar pro Aktie lies Coca Cola mit einem EPS von 1,06 US Dollar hinter sich.

Damit schlug der Konzern nicht nur die Erwartungen der Analysten sondern konnte zugleich auch seinen Mitbewerber ausstechen. Zurückzuführen sei das gute Ergebnis auf die Sponsoring Partnerschaft mit der Fifa und der diesjährigen Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika. Der Konzern verzeichnete nicht nur eine große Absatznachfrage gegenüber der braunen Brause, sondern auch in den Sparten der Fruchtsäfte und des Mineralwassers.

Für das laufende Quartal wurde nun die Prognose angehoben. Analysten erwarten ein EPS von 0,90 US Dollar pro Aktie und eine erneute Umsatzsteigerung von 8,35 Milliarden US Dollar. Die Anleger konnten sich im Handelsverlauf über den Aktienwert der Coca Cola Company erfreuen und kauften sich fleißig ein.

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Autor: Tanja Spenst, 22. Jul 2010, Rubrik: Quartalszahlen, Kommentare schreiben


Nachbörsliche Quartalszahlen von IBM

Ich kann einige der Leser schon wieder meckern hören. Ja, dies ist ein Forex-Blog. Aber das restliche Marktumfeld, sowie beispielsweise Konjunkturdaten muss man ebenso betrachten. Ähnlich wie mit den Quartalszahlen. Und die kommen derzeitig am laufenden Band in den Vereinigten Staaten heraus.

Somit möchte ich heute mal wieder über die gestrigen Bilanzen von IBM aufklären, welche gestern mit Spannung von den Anlegern erwartet worden waren. Bereits vorbörslich konnte das Wertpapier von IBM einen Zuwachs verzeichnen. Zu groß war die Freude auf ein eindeutiges Gewinnplus.

Insgesamt fiel der Umsatzanstieg jedoch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 23,7 Milliarden US Dollar gering aus. Zwar konnte sich der Nettogewinn um 9 Prozent steigern und bewegte sich mit 3,4 Milliarden US Dollar noch im Rahmen, dennoch blieb IBM hinter den Erwartungen zurück.

In Anbetracht der Tatsache, dass IBM diese Zahlen nur erwirtschaften konnte, weil die wichtigsten Standbeine mittlerweile in der Software anstatt in der Hardware liegen und IBM noch dazu viele Stellen gestrichen hatte, zeugt nicht gerade von einem soliden Quartalsergebnis.

Dementsprechend verloren die Anteilsscheine ihren vorherigen Kursgewinn und sackten um ungefähr 3 Prozent ab. Für die Zukunft ließ die Konzernspitze keinerlei Zweifel daran, dass die Umsatz- und Gewinnmargen sich für das laufende Quartal und restliche Geschäftsjahr noch steigern könnten. Daher stellte der CEO Samuel Palmisano ein EPS von 11,25 US Dollar in Aussicht.

Vielleicht kann das Open-Beta-Programm für IBM’s  neues Betriebssystemversion AIX 7 den Konzern wieder an die Spitze des Umsatz-Olymp befördern. Leider soll es in Deutschland erst im Herbst zur Verfügung stehen. Vielleicht sind die Anteilseigner von IBM ähnlich denen von Google. Denen kann man es bekanntlich ja auch nie Recht machen. Doch kommt Zeit kommt Rat.

HAPPY TRADING!

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Bank of America veröffentlicht Quartalszahlen

Bereits am gestrigen Tag konnte die Bank JP Morgan Chase gute Quartalszahlen vorweisen. Heute legt die Bank of America mit einem guten Ergebnis nach. Die Bank of America verbuchte einen Gewinnanstieg von insgesamt 3,1  Milliarden US Dollar. Der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hatte noch bei 2,42 Milliarden US Dollar gelegen, somit kann man dennoch einen Verlust von ungefähren sechs Prozenten beobachten.

Der Umsatz der Bank of America enttäuschte jedoch und lag mit 29,2 Milliarden US Dollar unter dem Vorjahresniveau von 32,8 Milliarden US Dollar. Analysten hatten weiterhin im Vorfeld ein EPS von 22 Cents pro Aktie erwartet und bleiben bei dieser Erwartung für das derzeitige Quartal. 

Nun wartet die halbe Welt noch auf die Quartalszahlen der Citigroup Inc., damit die Anleger wieder gut ins Wochenende starten können. Im Gegensatz zu der Citigroup konnte Charles Schwab gute Bilanzen vorweisen. Was man  schon davon, wenn man zwar die Gewinnerwartung schlagen kann, aber der Umsatz dennoch enttäuschend ausfällt. Eigentlich nichts.

Auf der anderen Seite gibt es ebenfalls weitere Neuigkeiten in der Bankenwelt. Die Goldman Sachs Gruppe hat sich mit der Sec auf eine Summe von 550 Millionen US Dollar als Entschädigung geprellter Investoren geeinigt. Dies ist die höchste Entschädigungssumme, die je ein Finanzinstitut zahlen musste.

Außerdem scheint es der Firma BP nun endgültig geglückt zu sein, das Bohrloch im Golf von Mexiko zu schließen. Des Weiteren haben Mattel und General Electric heute Quartalszahlen vorlegen können und konnten einen Gewinnsprung verzeichnen.
 
Aus deutschen Landen kann man nur noch von Karstadt berichten. Hier soll es eine Verlängerung der Verhandlungsfrist zwischen Berggruen und dem Vermieterkonsortium geben. Das leidige Thema um die Mieten für die Immobilien der Kaufhauskette ist noch nicht beendet.

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Konjunkturdaten und Quartalszahlen bestimmen die Zeit

Die Fed macht mit einem negativen Konjunkturausblick von sich reden. Dabei will sie an der Null-Zins-Politik weiter festhalten, dennoch geht man von weiteren Konjunkturhilfen aus. Die anstehenden Quartalszahlen könnten jedoch mit positiven Ergebnissen den Markt stützen.

Weiterhin hat die japanische Notenbank ihren Leitzins bei 0,1 Prozent belassen. Eine Auswirkung auf das Währungspaar EUR/JPY gab es jedoch nicht.

Die schwache amerikanische Konjunktur könnte den Euro weiterhin nach oben klettern lassen. Von daher ist eine positive Auswirkung auf den Euro nicht ausgeschlossen.

Dann gibt es noch den Börsengang der Agricultural Bank of China (ABC). Die Anleger reißen sich um das Wertpapier. Die Agricultural Bank of China legt den größten Börsengang in der Geschichte vor. Heute noch in Shanghai gefeiert und ab morgen an der Börse in Hong Kong. Die Marktkapitalisierung beträgt 128 Milliarden Dollar.

Bei BP scheint auch so einiges in trockenen Tüchern. Zumindest wenn es um das Verschließen des Bohrloches geht. Bislang ist man noch in der Testphase. Keiner weiß genau, ob das Bohrloch nun wirklich verschlossen ist. Mutige Anleger könnten sich jedoch wieder im Aktienwert der BP einkaufen.

Heute wird es amtlich. Der Pharmariese Merck KGaA übernimmt Millipore und avanciert damit zum größten Life-Science Unternehmen der Welt.

An Quartalszahlen hat der Markt auch einiges zu bieten. Besonders die Bankentitel, wie beispielsweise Charles Schwab und JP Morgan Chase dürften interessant sein. Nachbörslich haben wir Bilanzen von Google Inc. zu erwarten.

Hier findet ihr die wichtigen Konjunkturtermine:

10:00: IT Verbraucherpreise Juni
10:30: GB Arbeitsmarktdaten Juni
11:00: EU Industrieproduktion Mai
11:00: EU Inflation Juni
13:00: US MBA Hypothekenanträge (Woche)
14:30: US Einzelhandelsumsatz Juni
14:30: US Ein- und Ausfuhrpreise Juni
16:00: US Lagerbestände Mai
16:30: US EIA Ölmarktbericht (Woche)
20:00: US FOMC Sitzungsprotokoll

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Achtung, hier entsteht ein Blog

Hier entsteht ein neuer Blog. Und das ist nicht irgendein Blog. Es ist ein Forex-Blog. Sicherlich keiner, mit dem man reich werden kann, aber der euch mit Infos füttert. Zur Einstimmung habe ich folgendes gefunden:

Forex Handel wird zwar das Hauptthema sein, allerdings werde ich ebenso die äußeren Umstände betrachten. Und davon gibt es wahrlich viele. In der letzten Zeit sogar vielleicht zu viele.

Der erste Beitrag ist immer der schwerste. Daher einen Einblick in die heutigen Termine:
 • 08:45 – FR Leistungsbilanz Mai 
 • 10:00 – EU EZB Langfristzinsstatistik 
 • 10:30 – GB BIP 1. Quartal 
 • 10:30 – GB BoE Geldmenge (M0) Juni 
 • 12:00 – FR OECD Arbeitslosenquote Mai 
 • 15:30 – EU EZB Ankündigung Haupt-Refi-Tender 
 • 17:00 – US Ankündigung 4-wöchiger Bills 
 • 19:00 – US Auktion 3- u. 6-monatiger Bills 
 • 19:00 – US Auktion 3-jähriger Notes 

Die Fußball WM ist vorbei. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Dass Forex Handel kein Spiel ist, dürfte jedem hier klar sein. Langweilige Blogs gibt es viele. Ich versuche hier etwas Einzigartiges zu erstellen und freue mich auf reges Interesse eurerseits.

Im Übrigen habe ich bereits in Oberhausen angefragt und versucht das Orakel Paul zu befragen, ob es mit dem Euro noch gut bestellt ist. Paul sieht die Eurozone positiv, hätte es sonst drei europäische Mannschaften gegeben, die es unter den ersten Drei der Platzierungen für die WM 2010  geschafft haben?

Und der Rest zum Schluss: glaubt niemanden, der die Deutsche Mark wieder einführen möchte. Icvh habe gestern einen interessanten Artikel in der Brand Eins gelesen. Dort sind zwei Szenarien beschrieben. Einmal mit verändertem Euro und einmal ohne den Euro. Allerdings müsst ihr wohl selbst die 7,60 Euro ausgeben. Ich verrate nichts. Ich wünsche euch eine angenehme Zeit.

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Autor: admin, 12. Jul 2010, Rubrik: Allgemein, Kommentare schreiben


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