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Anlageberatung gerade in turbulenten Zeiten empfehlenswert

In Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrisen, komplexen Finanzprodukten und großer Unsicherheit an den weltweiten Finanzmärkten ist es wichtig bei Geldanlagen gut aufgestellt zu sein. Alleine ist dies oftmals kaum zu bewältigen, da der Finanzmarkt kompliziert und unübersichtlich ist. Gerade dann, wenn man über ein etwas größeres Anlagevermögen verfügt können eine gute Beratung oder ein Vermögensmanagement Gold wert sein.

In turbulenten Zeiten, wie wir sie derzeit erleben, ist eine gute Struktur in der Geldanlage sehr wichtig. Die Zinsen für sichere Geldanlagen sind äußerst niedrig. Die Kurse vieler börsennotierter Unternehmen haben bereits wieder ein recht hohes Niveau erreicht. Und für die Anlage in Spezialbereichen fehlt dem normalen Privatanleger häufig das nötige Fachwissen. Für die Erstellung einer erfolgreichen und individuell ausgearbeiteten Struktur ist in diesem Fall die Anlageberatung durch einen Finanzfachmann wichtig. Mit Hilfe einer langfristigen Finanzplanung kann ein Experte über ein ausführliches Gespräch die Ziele und Wünsche eines Kunden mit den Möglichkeiten am Finanzmarkt kombinieren. Dabei stehen Themen wie die Flexibilität, die Rendite und die Sicherheit einer Geldanlage im Mittelpunkt. Je nach Ausgangslage können auch steuerliche Gesichtspunkte oder die Vererbbarkeit einer Anlage eine Rolle spielen.
Sind die grundsätzlichen Dinge geklärt, geht es ins Detail. Bei einem guten Vermögensmanagement werden zuerst die bestehenden Anlagen analysiert und ggf. an eine neue Struktur angepasst. Hierbei sollte man darauf achten, dass eine gute Mischung der Anlagen sowohl bei der Laufzeit als auch bei der Sicherheit erreicht wird. Maximal 10 bis 20 Prozent des verfügbaren Kapitals sollten kurzfristig angelegt werden. Dies kann zum Beispiel über ein Tagesgeldkonto erfolgen. Diese flexible Rücklage dient als Notgroschen für kleinere Neuanschaffungen oder Reparaturen. Weitere 30 bis 40 Prozent werden in mittelfristige Anlageformen gesteckt. Mittelfristig bedeutet, dass die Anlage eine Laufzeit von höchstens fünf Jahren hat. Stehen größere Geldsummen zur Verfügung, kann man hier bereits mehrere Restlaufzeiten einbauen. Im besten Fall erreicht man so jedes Jahr eine Fälligkeit. Das restliche Anlagevermögen sollte langfristig, also länger als fünf Jahre investiert werden. Der Grund dafür ist ganz einfach: Je länger eine Anlage läuft, desto mehr Rendite erreicht sie normalerweise.

Wichtig ist außerdem eine gute Streuung der Anlageformen. Je nach Sicherheitsorientierung des Anlegers wird diese etwas defensiver oder offensiver gestaltet. In jedem Fall sollte die Struktur nicht zu einseitig ausgerichtet sein und sowohl Anlagen mit hoher Sicherheit und festem Zinssatz als auch Wertpapiere beinhalten. Je anfälliger die Anlage für Kursschwankungen ist, desto langfristiger sollte sie geplant werden. In einer guten Anlageberatung werden diese wichtigen Bausteine dann passend auf die Ziele des Kunden ausgerichtet.

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Autor: admin, 8. Nov 2012, Rubrik: Allgemein, 1 Kommentar


Die internationale Schuldenkrise: Was genau ist sie und wie kam es dazu?

Anfangend in den Vereinigten Staaten von Amerika, kam es im Jahr 2007 zu einem Zusammenbruch des Banksystems und des Aktienmarktes. Dies führte zu einer internationalen Schulden-, Finanz- und Wirtschaftskrise mit drastischen Konsequenzen. Einer der zahlreichen Folgen war eine weltweite Debatte über Reformen der Börsen- und Finanzmärkte.

Der Finanz- und Wirtschaftskrise folgend, geriet die Europäische Union 2009 mit dem Fall von Griechenland in eine weitreichende Schuldenkrise. Portugal, Spanien und Italien folgten kurze Zeit später. Doch wie genau kam es zu einer Krise wie dieser?

Die Wurzeln liegen, wie zuvor erwähnt, in der Wirtschaftskrise. Die Bewältigung der Finanzkrise sorgte europaweit für einen exzessiven Nutzen der Staatsfinanzen. Doch besonders Griechenland hatte auch Jahre vor der weltweiten Wirtschaftskrise über seine Verhältnisse gelebt und versucht, sein Defizit zu verschleiern, was das Land zu dem Rand einer kompletten Staatspleite trieb. So gab die griechische Regierung zu, der EU-Kommission falsche Zahlen über ihr Haushaltsdefizit gegeben zu haben. Im Jahr 2009 betrugen die Schulden des Landes 115% des Bruttoinlandprodukts – 273.000.000.000 Euro. Die gemeinsame Währung und Vernetzung der EU führte zu Zahlungsausfällen für Banken und Regionen anderer Euro-Länder.

Nach verzweifelt gescheiterten Sparpaketen Griechenlands, einigten sich die Mitglieder der Europäischen Union auf ein 110 Milliarden starkes Rettungspaket.

Leider setzte Griechenland und somit die gesamte Euroregion ihre Talfahrt fort und auch der Euro begann zu sinken. Als Portugal und Spanien auch von einer Zahlungsunfähigkeit bedroht wurden, schnürten die Euro-Länder noch einen weiteren 750 Milliarden schweren Rettungsschirm, um einen weiteren Kurssturz der Währung zu verhindern. Doch die Hoffnung, dass nun kein Mitglied der EU mehr pleitegehen kann, erfüllte sich leider nicht.

Irland war eines der ersten Länder, das die Hilfe des Rettungsschirms benötigte. 2010 erhielt die Regierung 85 Milliarden Euro, um eine drohende Staatspleite abzuwenden. Kurze Zeit später benötigte auch Portugal die Finanzunterstützung der anderen EU-Länder. Portugal erhielt eine Finanzhilfe in Höhe von ca 78 Milliarden Euro.

2012 wurde nun ein Rettungsfond ins Leben gerufen, der über 800 Milliarden Euro verfügen soll.

Im Frühling 2012 erreichte Griechenland einen Rekordschuldenschnitt und senkte seinen Haushaltsdefizit um etwa 100 Milliarden Euro. Ein weiteres Rettungspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro wurde geschnürt.

Es wird gehofft, dass all diese Maßnahmen genug sein werden, um weitere Staatspleiten in der Euro-Region zu verhindern.

Gerade im Zusammenhang mit dem Euro eröffnen viele Börsianer ein Konto bei einem Forex broker und erhoffen sich dadurch das schnelle Geld. Dabei ist aber Vorsicht geboten, denn der Devisenmarkt ist einer der größten und aus diesem Grund tummeln sich dort viele Profis, die Kleinanleger überlegen sind. Es gibt Algorithmen und vieles mehr.

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Autor: admin, 6. Mai 2012, Rubrik: Allgemein, Kommentare schreiben


Forex: Devisen Broker Vergleich und andere Tipps

In diesem Artikel möchten wir Ihnen eine Alternative zum Handel mit Aktien vorstellen: Devisen. Im Gegensatz zum Aktienmarkt ist der Devisenmarkt deutlich transparenter und liquider, denn täglich wechseln Milliardenbeträge den Besitzer.

Ein anderes Wort, welches man in diesem Zusammenhang immer hört ist „Forex“. Auf Deutsch bedeutet das soviel wie „Währungstausch“ und genau darum geht es. Gehandelt werden sogenannte Währungspaare, zum Beispiel Euro/US-Dollar oder das Britische Pfund und der australische Dollar. Doch wie lässt sich damit nun Geld verdienen?

Am Anfang einer jeden Tradingkarriere steht immer die richtige Wahl eines Brokers. Hier eignet sich immer ein Devisen Broker Vergleich, denn Sie glauben nicht wieviele schwarze Schafe es in dieser Branche gibt. Es beginnt mit versteckten Gebühren und endet mit einer nur ausreichenden Zahlungsmoral. Vernachlässigen Sie deshalb diesen ersten Schritt nicht und vergleichen Sie gewissenhaft. An dieser Stelle sei aber auch darauf hingewiesen, dass es auch viele gute Devisen Broker gibt.

Nachdem Sie nun Ihr Depot eröffnet haben, werden Sie mit Begriffen wie „Margin“ oder „Pip“ konfrontiert und was diese bedeuten, möchten wir im nächsten Absatz erklären.

Margin ist eine Art Sicherheitsleistung, welche Sie beim Broker für jeden Trade hinterlegen, denn im Gegensatz zum Aktienhandel kann man mit geringen Beträgen beim Forex nicht viel erreichen, deshalb wird jeder Trade gehebelt. Nehmen wir mal an, Sie geben beim Broker an, dass Sie in das Währungspaar EUR/USD 100.000 Euro investieren wollen und der Hebel bei 200 liegt, dann beträgt Ihr Margin 500 Euro. Sie müssen also Ihr Konto mit lediglich 500 Euro kapitalisieren, um 100.000 Euro zu investieren. Das klingt sehr aufregend und das ist es in der Tat auch, aber Sie wären nicht der erste, der sich beim Handel mit Devisen die Finger verbrannt hat, denn die 500 Euro sind relativ schnell aufgebraucht. Ich sage Ihnen auch warum. Wie oben schon angesprochen gibt es auch den Begriff „PIP“. Ein Währungspaar wird immer bis auf vier Stellen angezeigt, beispielsweise 1,2532 und wenn die letzte Stelle um 1 Punkt steigt, also auf 1,2533 dann ist das Währungspaar um einen Pip gestiegen. Der Forexhandel ist viel dynamischer als der Aktienmarkt und da kann es vorkommen, dass binnen von Minuten ein Währungspaar um zehn oder mehr Pips fällt oder steigt. Der Gewinn oder Verlust errechnet sich dann wie folgt: Ausstiegskurs minus Einstiegskurs mal investiertes Kapital nach Hebel. Sollte ein Trade gegen Sie laufen, wird dieser bei erreichen der Margin-Grenze automatisch geschlossen, sodass nie mehr Verlust als Ihre Sicherheitsleistung auftreten kann.

Bevor Sie sich aber ins Haifischbecken Forex begeben, raten wir Ihnen ein Musterdepot zu eröffnen und viele Bücher zu lesen. Trockenübungen sind hier das A und O.

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Autor: admin, 26. Mrz 2012, Rubrik: Allgemein, Kommentare schreiben


Baufinanzierung – Nie waren die Zinsen günstiger…!

Der Traum von den eigenen 4 Wänden war noch selten so gut zu realisieren wie zurzeit. Viele haben sich ihren Immobilientraum dieses Jahr schon erfüllt, aber viele zögern noch immer und scheuen das Risiko einer Kreditaufnahme. Lassen wir aber jetzt doch den Immobilientraum einmal Schritt für Schritt und unter dem Aspekt und der Berücksichtigung aller möglichen “Für und Wider” betrachten.

Zunächst kann man getrost behaupten, dass der Hypothekenzins noch nie so attraktiv war wie heute. Es gab Zeiten in den späten 70ern und frühen 80ern des letzten Jahrhunderts und auch danach immer mal wieder, in denen der Zinssatz, für ein auf 10 Jahre festgeschriebenes Hypothekendarlehen, bei über 10 % lag. Von heutigen Zinszeiten konnten die “Häuslebauer” damals wirklich nur träumen. Übrigens war für viele, selbst für die Fachleute, ein derart niedriges Zinsniveau eigentlich gar nicht vorstellbar. Und doch finden wir seit geraumer Zeit diese günstigen Zinsen am Kapitalmarkt an.

Das heißt aber im Umkehrschluss für alle Kauf-und Bauwilligen in Sachen Immobilien, dass es vom Zinssatz her betrachtet überhaupt keine Frage geben dürfte ob, sondern nur wie schnell die Realisierung des Immobilientraums stattfinden kann.
Vorausgesetzt die Eigenkapitalausstattung reicht für die Bezahlung der Kaufnebenkosten aus und der Kaufwillige ist nicht gerade arbeitslos, dann ist eine Baufinanzierung grundsätzlich möglich. Und dies sogar unter dem Aspekt, dass die Finanzierungsrate dann nicht einmal in Höhe der bisher bezahlten Wohnungsmiete notiert.

Wenn dann noch eine entsprechend langfristige Zinsbindungsfrist gewählt wird, eine Zinsfestschreibung ist sogar über die gesamte Darlehenslaufzeit, bis zur vollständigen Rückzahlung möglich, dann verbleibt nicht ein einziger Tag während der gesamten Finanzierungslaufzeit, für den keine Planungssicherheit gegeben ist! Dies setzt dann zwar voraus, dass eine höhere Anfangstilgung als die üblichen 1% Tilgung vereinbart wird, aber durch einen gleich bei Vertragsabschluss vereinbarten Tilgungssatzwechsel sowie der Vereinbarung von Sondertilgungsmöglichkeiten, können höhere Tilgungsleitungen auch noch zu einem späteren in die Finanzierung eingebracht werden.

Weitere Vorteile stellen aber auch Fördermittel dar, hier sind zinsverbilligte Darlehen der KFW-Mittelstandbank zuerst zu nennen, aber auch die sogenannten LAKRA – Gelder und die Förderung im Rahmen der Wohnriesterförderung, lassen eine Finanzierungsrate aktuell äußerst günstig ausfallen.
Auch das Bausparen ist nach wie vor ein sehr beliebter und sinnvoller Finanzierungsbaustein. Denn beispielsweise kann das Sparguthaben aus einem bestehenden Bausparvertrag durchaus nochmals eine Zinsverbilligung bewirken, vorausgesetzt durch dessen Einsatz lässt sich der Beleihungsauslauf verbessern. Jedoch auch als Instrument zur Zinssicherung, gerade wenn nur mit einem kleinen Prozentsatz getilgt wird, kann mittels eines Bausparvertrages die Baufinanzierung über die gesamte Laufzeit zinssicher gestaltet werden.

Ebenfalls gilt beim Neubau, aber auch beim Gebrauchtimmobilienkauf gleichermaßen, dass durch Eigenleistungen, der sogenannten “Muskelhypothek” ebenfalls Eigenmittel generiert werden können. Denn Eigenleistungen zählen ebenfalls zum Eigenkapital. Diese drücken sich zwar nicht direkt in Euro und Cent aus, haben aber als Eigenleistungswert einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Gesamtfinanzierungsgestaltung!

Der geneigte Leser dürfte jetzt, nach dem Lesen dieser Erläuterungen, sofern er sie auch aufmerksam gelesen hat, normalerweise kein einziges “Wider” entdeckt haben. Dies ist jedoch nicht darin begründet, dass der Verfasser dieser Zeilen etwas verschweigen möchte, sondern liegt ganz alleine daran, dass es keine “Wider” gibt! Und selbst den allerschlimmsten Pessimisten kann der Wind aus den Segeln genommen werden, denn die Argumente Arbeitslosigkeit, Ehetrennung und was das Leben sonst noch so alles an Unwägbarkeiten bereithält, greifen nicht. Denn im Fall der Fälle muss die Immobilie dann eben nach einigen Jahren wieder verkauft werden. Und stellt man es nicht ganz ungeschickt an, dann wird zumindest das eingesetzte Kapital wieder zurückfließen. Der ideellen und menschlichen Tragik einer solchen Situation wird ein Verkauf dann zwar nicht gerecht werden können, aber in der Mietwohnung würde ein solches Schicksal zumindest ebenso hart treffen!

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Autor: admin, 21. Dez 2011, Rubrik: Allgemein, Kommentare schreiben


Deutscher Kreditkartenumsatz weiter hinter anderen europäischen Umsatzzahlen

Statistisch besitzt rund jeder dritte Bundesbürger eine eigene Kreditkarte. Über Jahre hinweg entwickelte sie sich zu einem der am meisten verbreiteten und bekanntesten Zahlungsmittel. Durch die weltweite Akzeptanz, günstige Gebühren und Prepaid-Lösungen sind die Kreditkarten deutscher Banken heute ausgesprochen begehrt. Darüber hinaus haben sie sich als Leistungsbestandteil von Girokonten etablieren können. Obwohl Millionen Bundesbürger über eine Kreditkarte verfügen, hängt der Kreditkartenumsatz in Deutschland auch weiterhin hinter den Umsatzzahlen anderer europäischer Länder hinterher. Dagegen kann bei den Umsätzen, die durch ausländische Kreditkarten in der Bundesrepublik erzielt werden, ein erhebliches Wachstum erkannt werden.
Die Kreditkarten deutscher Banken werden von Seiten der Verbraucher überwiegend bei Online-Geschäften und Reisebuchungen genutzt. Sie haben sich außerdem im Ausland und beim Bezahlen an Tankstellen etablieren können. In anderen Bereichen wird dagegen auch weiterhin überwiegend auf die klassische Maestro-Karte zurückgegriffen. Während Bürger anderer Länder die Kreditkarten in allen möglichen Situationen zur Hand nehmen, wird sie von den meisten Deutschen auch weiterhin nur eingeschränkt genutzt. Ein Grund dafür könnten die Gebühren und Zinssätze sein, die für die Kreditkarten deutscher Banken veranschlagt werden.
Sowohl bei den Zinsen als auch bei den Jahresgebühren weisen die Angebote der deutschen Banken erhebliche Differenzen auf. Um zu hohe Mehraufwendungen infolge der Kreditkartenanwendung zu vermeiden, sollten Verbraucher die Konditionen regelmäßig vergleichen. Zu beachten ist, dass bei den Zinssätzen der Kreditkarten deutscher Banken Anpassungen durch das Unternehmen möglich sind. Durch neue Zinssätze passen die Banken diesen Kostenpunkt der Kreditkarten an die allgemeinen Entwicklungen auf dem Finanzmarkt an. Um die Akzeptanz der Kreditkarten in Deutschland zu erhöhen, wird die Zahl der Akzeptanzstellen auf Bundesebene anhaltend ausgebaut. Ein Problem bei den Kreditkarten deutscher Banken ist die Kopplung an die Eröffnung eines Girokontos. Demnach erhalten die Bankkunden die Kreditkarte von der Bank nur dann, wenn sie bei dieser auch ein eigenes Girokonto eröffnen.

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Autor: admin, 9. Okt 2011, Rubrik: Allgemein, Kommentare schreiben


Neuer Stresstest der Banken angekündigt

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) führt wieder mal einen Stresstest an europäischen Banken durch, um zu prüfen, wie krisensicher diese sind. Für das aktuelle Jahr wurden insgesamt 90 europäische Banken ausgewählt, darunter sind auch 13 deutschen Institute, die nun darlegen müssen, wie sie im Fall unerwarteter Verluste agieren und das Finanzloch aus eigener Hand stopfen können. Bei der Auswahl der Banken wurde darauf geachtet, dass insgesamt eine EU-Bankbilanz von rund 65 Prozent getestet wird, wobei jeder Staat mit über 50 Prozent Bankbilanz geprüft wird.

Dieser Stresstest der Banken wird durchgeführt, um vorhandene Probleme bereits im Vorfeld zu erkennen und damit eine europäische Bankenkrise zu verhindern. Hierfür wurde zudem ein härterer Stresstest angekündigt als im Vorjahr. Im letzten Jahr sind von den geprüften Banken lediglich sieben durch den Test gefallen und das obwohl eigentlich bestandene Banken im selben Jahr noch bankrott gegangen sind. Hier sind beispielhaft die zwei irischen Banken zu nennen, deren schwächelnde Finanzen im letzten Stresstest eigentlich hätten erkannt werden müssen. Um eine bessere Einsicht zu bekommen, wird nun von den Banken fünf Prozent Eigenkapital auf risikobehaftete Anlagen verlangt. Die Banken müssen damit demnach mehr Ressourcen nachweisen als im Vorjahr.

Die von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde geforderten Daten müssen bis Ende April, bereits erstmalig geprüft, vorliegen. Viele Banken haben sich bereit beschwert, dass die Frist zu kurzfristig angelegt sei und das die Behörde im Laufe der Bearbeitungszeit stets neue Daten fordere. Diese Fehlorganisation sorgte bereits im letzten Jahr für Chaos und Verwirrung.

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Autor: admin, 26. Apr 2011, Rubrik: Allgemein, Kommentare schreiben


70 Milliarden Dollar Kapitalerhöhung

70 Milliarden Dollar ist schon eine Summe, die sicherlich jeden aufhorchen lassen muss. Der brasilianische Ölkonzern Petrobas wird eine Kapitalerhöhung von 70 Milliarden Euro vornehmen. Somit will der brasilianische Staat, der Petrobas kontrolliert, die Ausbeutung der Ölreserven vor der eigenen Landesküste minimieren. Hauptsitz des Unternehmens ist Rio de Janeiro. Der wachsende Einfluss der brasilianischen Politik wurde häufig kritisiert, wogegen die Marktteilnehmer die geplante Kapitalerhöhung in Höhe von 70 Milliarden nicht kommentieren. In den letzten zwölf Monaten mussten die Aktien von Petrobas zirka 15 Prozent Marktwertverlust hinnehmen. Das bedeutet einen Börsenwert von ungefähr 22 Milliarden Dollar. Da kommt die Kapitalerhöhung wohl wie gerufen.

Insgesamt soll Petrobas 2,4 Milliarden Stammaktien und 1,87 Vorzugsaktien heraus geben. Zu den Interessenten sollen hauptsächlich staatliche Pensionsfonds und institutionelle Anleger gehören. Der weltweit führende Konzern von Ölreserven in der Tiefsee will in den nächsten Jahren zum größten Ölkonzern anwachsen. Die Anfrage nach einer Kapitalerhöhung solle sich sogar auf 87 Milliarden Dollar belaufen.

Die neuen Stammaktien sind nun jeweils für 29,65 Real und die Vorzugsaktien für jeweils 26,30 Real erhältlich. Bereits am gestrigen Abend hatte Petrobas den Bezugspreis nach Börsenschluss festgelegt. Obwohl Marktbeobachter einen höheren Ausgabepreis erwartet hatten, belief er sich nur um zwei Prozent mehr. Die Aktien der Petrobas werden und der Nyse und an der brasilianischen Börse Bovespa gehandelt. Bereits Anfang des Jahres hatte man eine Kapitalerhöhung angekündigt, welche dann im Juli verschoben wurde.

Wer ein bisschen rum spinnt, könnte sogar behaupten Petrobas könnte sich für ein Übernahmeangebot von BP bereitmachen. Doch dies scheint wirklich sehr weit hergeholt, daBP im März diesen Jahres auf 103 Milliarden Dollar veranschlagt wurde und somit die 70 Milliarden Dollar bei weitem nicht ausreichen würden. Weiterhin ist der finanzielle Schaden bezüglich der Ölpest im Golf von Mexiko immer noch nicht abzusehen.

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Deutschland ist immer wieder schön

Immer wieder kommen die Ereignisse wie Knall auf Fall. Was heute noch die Gemüter der Deutschen erregt, ist morgen schon wieder vergessen und irgendwann erinnert sich keiner mehr dran. Wer kann sich denn noch an Vorfälle erinnern, die mehrere Monate oder Jahre zurückliegen. Es sei denn, man wird noch einmal daran erinnert.

Und wie war das noch mal mit Zumwinkel und den ganzen Erfolgen der Steuerfahndung? Ja, das Finanzamt in Nordrhein Westfahlen schien sehr fleißig zu sein. Und so nach und nach tauchten immer wieder neue Meldungen auf, die sich um so genannte Steuersünder CD’s drehten. Die Steuersünder-CD’s standen zum Verkauf. Schon wurde heftig darüber diskutiert, ob die entwendeten Steuersünder-CD’s vom deutschen Staat überhaupt gekauft werden sollten. Denn eigentlich besagt das Gesetz, dass es sich bei dem Ankauf gestohlener Waren um Hehlerei handeln würde. Dies schien jedoch kaum von Bedeutung zu sein.

Nun machten sich Finanzbehörden in Baden-Württemberg auf und kauften eine dieser so genannten Steuersünder CD’s, welche Daten über Steuersünder enthalten sollte. Insgesamt ging man von einem Schaden am Fiskus im Wert von 800 Millionen Euro aus.

Was die Finanzbehörden für diese Steuersünder CD’s, bezahlte, ist weitgehend unbekannt. Fest steht nun, dass die Finanzbehörden geleimt worden sind. Die Daten auf den Steuersünder CD’s werden als unbrauchbar betrachtet. Alles nur ein riesiger Bluff. Es muss sich wohl um einen Trittbrettfahrer gehandelt haben.

Tja, da kann man nur sagen: „Selbst schuld! Das kommt davon“. Ich finde es herrlich belustigend. Da hat man sich gedacht, man könnte ein wenig an Steuergeldern zurückholen und es passierte nichts. Vielleicht wird man nun aus Schaden klug und unterlässt den Ankauf der Steuersünder-CD’s. Viel scheint es ja nicht wirklich zu bringen. Nur Schadensfreude. Ach, ist Deutschland schön.

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Autor: admin, 18. Sep 2010, Rubrik: Allgemein, Kommentare schreiben


Deutsche Bank im Fokus

Sicherlich staunten einige Anleger nicht schlecht, als sie von der geplanten Kapitalerhöhung in Milliardenhöhe von der Deutschen Bank erfuhren. Da rappelte es mal wieder im Karton und die Aktie bewegte sich auf Talfahrt und gehörte zeitweilig zu den größten Verlierer im Dax. Es wird gemunkelt, dass es sich um die größte Transaktion der Deutschen Bank seit vielen Jahren handelt.

Ich vermute schon seit längerer Zeit, dass sich die Deutsche Bank für eine komplette Übernahme der Postbank stärken will. Denn Kapitalerhöhungen in solchen Größenordnungen sind meist Vorboten von größeren Vorhaben, was eine baldige Übernahme der Postbank mit einschließen würde. Und diese Übernahme würde für die Deutsche Bank gleich 14 Millionen Privatkunden mehr bedeuten, einem Sektor auf dem die Deutsche Bank ohnehin etwas schwächelt.

Ein anderes Szenario könnte ebenfalls eine große Rolle spielen. Im Zuge der Richtlinien von Basel III könnte sich die erhebliche Summe der Kapitalerhöhung ebenfalls erklären lassen. Die Kernkapitalquote der Deutschen Bank liegt derzeitig bei ungefähr 11,3 Prozent. Damit liegt die Deutsche Bank im Vergleich zu anderen europäischen Instituten im Durchschnitt. Es wäre also möglich, dass die Kapitalerhöhung schon dazu benutzt wird, den Schwierigkeiten gegenüber Basel III vorzubeugen, obwohl es noch gar nicht verabschiedet wurde. Das könnte man auch als kleinen Triumph sehen. Die Kehrseite würde jedoch bedeuten, dass wir uns im nächsten Jahr auf noch mehr Kapitalerhöhungen in der Bankenbranche gefasst machen dürften, was wiederum ein erschreckendes Szenario sein dürfte.

Bislang ist die geplante Kapitalerhöhung nur ein Gerücht. Doch was heute noch ein Gerücht ist, kann sich morgen schon bewahrheiten. Und wer ein wenig ehrlich zu sich selbst ist, es wird schon seit langem mit einer Übernahme der Postbank gerechnet. Das scheint wohl mehr als wahrscheinlich.

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US-Arbeitsmarktdaten überraschen den Markt

Die amerikanischen Arbeitsmarktdaten überraschen die internationalen Börsenmärkte. Dem US-Arbeitsmarkt scheint sich ein wenig erholt zu haben. Zum dritten Monat in Folge sank die Zahl der Beschäftigten, diesmal um 54 000. Das teilte das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit.

Die meisten Analysten hatten ein Minus von 100 000 neuen Arbeitlosenanträgen erwartet. In den beiden Vormonaten waren insgesamt 230 000 Stellen weggefallen. Erste Schätzungen hatten einen Rückgang um rund 350 000 Arbeitsplätzen ergeben. Die Arbeitslosenquote stieg somit von 9,5 auf 9,6 Prozent.

Die starke Arbeitslosigkeit in den USA steht immer wieder einer Konjunkturerholung im Weg, da sich die amerikanische Konjunktur auf die Verbraucher stützt und das nahezu mit 70 Prozent.  In der Wirtschaftskrise haben mehr als acht Millionen amerikanische Staatsbürger ihren Job verloren. Auf Grund der guten Nachrichten konnte der deutsche Aktienindex  Zugewinne verzeichnen. Aktuell notiert der Leitindex mit 1,3 Prozent im Plus bei 6 161 Punkten. Somit könnte die positive Dynamik an den Markt zurückgekehrt sein.

Der ISM Service-Index blieb jedoch unter den Erwartungen, dennoch konnte dies die  Stimmung an den Märkten nicht entscheidend eintrüben. Die Geschäftsaktivitäten des Dienstleistungssektors haben sich somit im August im Vergleich zum Vormonat etwas schwächer entwickelt als angenommen. Das Institut for Supply Management (ISM), eine private Organisation der Industrie, teilte mit, dass der ISM-Service-Index im Berichtszeitraum August bei 51,5 Zählern bewegte. Im Vormonat waren es noch 54,3 Zähler.

Die amerikanischen Indizes konnten zum Handelsschluss schließlich in der Nähe ihrer Tageshochs aus dem Handel ins Wochenende starten. Der Dow Jones Industrial Average verbuchte schließlich ein Plus von 1,24 Prozent, somit notierte er bei 10.447,93 Punkten. Der S&P 500 verbesserte sich um 1,32 Prozent auf 1.104,51 Zähler. Der NASDAQ Composite kletterte um 1,53 Prozent auf 2.233,75 Punkte.

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