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Die internationale Schuldenkrise: Was genau ist sie und wie kam es dazu?

Anfangend in den Vereinigten Staaten von Amerika, kam es im Jahr 2007 zu einem Zusammenbruch des Banksystems und des Aktienmarktes. Dies führte zu einer internationalen Schulden-, Finanz- und Wirtschaftskrise mit drastischen Konsequenzen. Einer der zahlreichen Folgen war eine weltweite Debatte über Reformen der Börsen- und Finanzmärkte.

Der Finanz- und Wirtschaftskrise folgend, geriet die Europäische Union 2009 mit dem Fall von Griechenland in eine weitreichende Schuldenkrise. Portugal, Spanien und Italien folgten kurze Zeit später. Doch wie genau kam es zu einer Krise wie dieser?

Die Wurzeln liegen, wie zuvor erwähnt, in der Wirtschaftskrise. Die Bewältigung der Finanzkrise sorgte europaweit für einen exzessiven Nutzen der Staatsfinanzen. Doch besonders Griechenland hatte auch Jahre vor der weltweiten Wirtschaftskrise über seine Verhältnisse gelebt und versucht, sein Defizit zu verschleiern, was das Land zu dem Rand einer kompletten Staatspleite trieb. So gab die griechische Regierung zu, der EU-Kommission falsche Zahlen über ihr Haushaltsdefizit gegeben zu haben. Im Jahr 2009 betrugen die Schulden des Landes 115% des Bruttoinlandprodukts – 273.000.000.000 Euro. Die gemeinsame Währung und Vernetzung der EU führte zu Zahlungsausfällen für Banken und Regionen anderer Euro-Länder.

Nach verzweifelt gescheiterten Sparpaketen Griechenlands, einigten sich die Mitglieder der Europäischen Union auf ein 110 Milliarden starkes Rettungspaket.

Leider setzte Griechenland und somit die gesamte Euroregion ihre Talfahrt fort und auch der Euro begann zu sinken. Als Portugal und Spanien auch von einer Zahlungsunfähigkeit bedroht wurden, schnürten die Euro-Länder noch einen weiteren 750 Milliarden schweren Rettungsschirm, um einen weiteren Kurssturz der Währung zu verhindern. Doch die Hoffnung, dass nun kein Mitglied der EU mehr pleitegehen kann, erfüllte sich leider nicht.

Irland war eines der ersten Länder, das die Hilfe des Rettungsschirms benötigte. 2010 erhielt die Regierung 85 Milliarden Euro, um eine drohende Staatspleite abzuwenden. Kurze Zeit später benötigte auch Portugal die Finanzunterstützung der anderen EU-Länder. Portugal erhielt eine Finanzhilfe in Höhe von ca 78 Milliarden Euro.

2012 wurde nun ein Rettungsfond ins Leben gerufen, der über 800 Milliarden Euro verfügen soll.

Im Frühling 2012 erreichte Griechenland einen Rekordschuldenschnitt und senkte seinen Haushaltsdefizit um etwa 100 Milliarden Euro. Ein weiteres Rettungspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro wurde geschnürt.

Es wird gehofft, dass all diese Maßnahmen genug sein werden, um weitere Staatspleiten in der Euro-Region zu verhindern.

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Autor: admin am 6. Mai 2012 17:30, Rubrik: Allgemein,
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