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Archiv der Kategorie ‘Marktgeschehen‘

US-Arbeitsmarktdaten überraschen den Markt

Die amerikanischen Arbeitsmarktdaten überraschen die internationalen Börsenmärkte. Dem US-Arbeitsmarkt scheint sich ein wenig erholt zu haben. Zum dritten Monat in Folge sank die Zahl der Beschäftigten, diesmal um 54 000. Das teilte das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit.

Die meisten Analysten hatten ein Minus von 100 000 neuen Arbeitlosenanträgen erwartet. In den beiden Vormonaten waren insgesamt 230 000 Stellen weggefallen. Erste Schätzungen hatten einen Rückgang um rund 350 000 Arbeitsplätzen ergeben. Die Arbeitslosenquote stieg somit von 9,5 auf 9,6 Prozent.

Die starke Arbeitslosigkeit in den USA steht immer wieder einer Konjunkturerholung im Weg, da sich die amerikanische Konjunktur auf die Verbraucher stützt und das nahezu mit 70 Prozent.  In der Wirtschaftskrise haben mehr als acht Millionen amerikanische Staatsbürger ihren Job verloren. Auf Grund der guten Nachrichten konnte der deutsche Aktienindex  Zugewinne verzeichnen. Aktuell notiert der Leitindex mit 1,3 Prozent im Plus bei 6 161 Punkten. Somit könnte die positive Dynamik an den Markt zurückgekehrt sein.

Der ISM Service-Index blieb jedoch unter den Erwartungen, dennoch konnte dies die  Stimmung an den Märkten nicht entscheidend eintrüben. Die Geschäftsaktivitäten des Dienstleistungssektors haben sich somit im August im Vergleich zum Vormonat etwas schwächer entwickelt als angenommen. Das Institut for Supply Management (ISM), eine private Organisation der Industrie, teilte mit, dass der ISM-Service-Index im Berichtszeitraum August bei 51,5 Zählern bewegte. Im Vormonat waren es noch 54,3 Zähler.

Die amerikanischen Indizes konnten zum Handelsschluss schließlich in der Nähe ihrer Tageshochs aus dem Handel ins Wochenende starten. Der Dow Jones Industrial Average verbuchte schließlich ein Plus von 1,24 Prozent, somit notierte er bei 10.447,93 Punkten. Der S&P 500 verbesserte sich um 1,32 Prozent auf 1.104,51 Zähler. Der NASDAQ Composite kletterte um 1,53 Prozent auf 2.233,75 Punkte.

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Geschrieben von admin, 4. Sep 2010, Rubrik: Marktgeschehen, Kommentare schreiben


Übernahmen und Verhandlungen prägten das Bild

Der kanadische Düngehersteller Potasch will sich gegen die feindliche Übernahme des Bergbauunternehmens BHP Billiton wehren und setzt dabei auf die Auswahl eines eigenen Kaufinteressenten.

Eine bedeutende Übernahme konnte der kanadische Düngemittelkonzern Agrium vollziehen. Insgesamt 1,24 Milliarden Australische Dollar kostet die Übernahme des australischen Agrarkonzerns AWB Ltd.

Mit den Einkäufen ging es heute direkt weiter. Zumindest was die Allianz-Tochter Real Estate betrifft. Diese hat nämlich insgesamt 80 Einzelhandelsimmobilien von der deutschen Discountkette Aldi Süd gekauft.

Auf Einkaufstour begab sich auch der finnische Mobiltelefonhersteller Nokia. Schon seid einiger Zeit hat das finnische Unternehmen mir der starken Konkurrenz im Bereich der Smartphone zu kämpfen. Nokia kauft nun den amerikanischen Anbieter eines Analyse-Tools für mobile Webseiten. Vom Zukauf der Motally Inc. könnte sich Nokia eine erweiterte Software für seine Handys versprechen.

Verhandlungen gab es ebenso im Hause E.on. Der deutsche Energiekonzern E.on verhandelte mit dem russischen Gasanbieter Gazprom. Der deutsche Energiekonzern forderte bezüglich seiner bestehenden Verträge dementsprechende Preissenkungen.

Während der eine auf Preissenkungen besteht können andere positive Nachrichten für sich verbuchen. Die HSH Nordbank konnte einen operativen Quartalsgewinn von 60 Millionen Euro vor Garantiekosten erwirtschaften. Mit den Kosten für staatliche Garantien belief sich der Verlust auf 380 Millionen Euro im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit noch 619 Millionen Euro. Bis zum nächsten Jahr will die HSH Nordbank ihre Verluste in Gewinne umwandeln.

Weiterhin legte der amerikanische Nahrungsmittelhersteller J.M. Smucker Co. seine Zahlen für das erste Quartal vor und verbuchte einen Gewinnanstieg. Der Nettogewinn erreichte einen Wert von 102,9 Millionen US- Dollar. Der Umsatz bezifferte sich auf 1,05 Milliarden US-Dollar. Die Analysten hatten zuvor ein EPS von 96 Cents bei Umsatzerlösen von 1,07 Mrd. Dollar erwartet.

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Geschrieben von admin, 20. Aug 2010, Rubrik: Marktgeschehen, Kommentare schreiben


Euro auf Rücksetzer?

Es ist schon immer wieder sehr erstaunlich womit Kursrückgänge und Rücksetzer begründet werden, zumindest werden sich das Trader denken, die im Bereich der technischen Analyse unterwegs sind. Für diese Trader sind die Nachrichten normalerweise relativ unbedeutend.

Dennoch möchte ich euch heute wieder einmal wieder mit ein paar Nachrichten versorgen. Im Laufe des Vormittags konnte sich der Euro nach einigen Kursverlusten erholen. Das gute Wirtschaftswachstum von insgesamt 4,1 Prozent sorgte für eine Erholung. Das Bruttoinlandsprodukt der EU bezifferte sich auf 1,7 Prozent. Nach den Gewinnen vom Vormittag mussten viele Währungspaare Rückschläge hinnehmen. Der Grund dürfte bei der erhöhten Inflationsgefahr der USA liegen.

Daher mag es auch weniger verwunderlich erscheinen, dass der amerikanische Aktienhandel mit Verlusten startete. Außerdem gibt es einen Chef-Wechsel bei General Motors zu berichten. Es scheint fast so, dass der Börsengang vom amerikanischen Autobauer kurz bevor steht. Zusätzlich kam die Nachricht, dass IBM den Marketing-Software Spezialisten Unica Corp. für 480 Millionen Dollar übernehmen wird. Daraufhin schoss der Aktienkurs von Unica im vorbörslichen Handel um 117,70 Prozent.

Für einen wirklichen Skandal sorgte heute die ehemalige BayernLB Tochter Hypo Group Alpe Adria. Der frühere Vorstandschef Wolfgang Kulterer ist heute Morgen wegen Betrugsverdachtes festgenommen worden. Und er ist wohl kein unbeschriebenes Blatt.  Ferner gab die Wiener Staatsanwaltschaft bekannt, dass sie gegen weitere 40 Personen ermittelt. Im Fadenkreuz befinden sich auch deutsche Verantwortliche der BayernLB. Auch hier steht der Verdacht der Untreue im Raum. Dem Bankenmanager Wolfgang Kulterer drohen bis zu zehn Jahren Haft, sollte er für schuldig befunden werden. Und das ist nicht der erste Skandal der Hypo Group Alpe Adria. Die verstaatlichte Bank hatte bereits im Jahr 2009 für Aufsehen gesorgt. Die Übernahme der österreichischen Tochter beziffert den Verlust des bayrischen Steuerzahlers auf ein Minus von 3,7 Milliarden Euro.

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Geschrieben von admin, 13. Aug 2010, Rubrik: Marktgeschehen, Kommentare schreiben


Zum Endspurt der Bilanzen

Heute Morgen veröffentlichte der Druckmaschinen Hersteller Heidelberger Druck seine Bilanzen für das das erste Quartal. Die Konzernspitze konnte die Verluste der Firma auf 52 Millionen Euro minimieren. Insgesamt lag der operative Gewinn ohne Sonderkosten bei einem Minus von 35 Millionen Euro.

Wesentlich besser sah es beim Kranbauer Demag Cranes für das dritte Quartal aus. Sicherlich sind die verschiedenen Berechnungszeiträume irritierend. Das verleugnet jedoch nicht die Tatsache, dass Demag Cranes mit 4,1 Millionen Euro endlich wieder schwarze Zahlen.

Weiterhin konnte Manz Automation Gewinne einstreichen. Der Umsatz steigerte sich auf 46,2 Millionen Euro. Mit diesen Zahlen konnten nicht nur die Anleger sondern auch die Analysten überrascht werden.

Auch auf dem deutschen Zulieferermarkt für die Automobilbranche scheinen sich die Wogen geglättet zu haben. Zumindest lassen dies die Zahlen von Grammer erahnen. Insgesamt konnte der Automobilzulieferer Grammer einen Umsatzerlös von 444,5 Millionen Euro erwirtschaften.

Schlechte Nachrichten gab es von TUI Travel zu vernehmen. Das britische Touristikunternehmen musste wieder einmal einen erneuten Verlust verbuchen. Weder die Prognosen noch der Verlust in Höhe von 409 Millionen GBP geben Mut zur Hoffnung.

Ob die Nachrichten des US- Uhrenherstellers Fossil die einzig positiven Nachrichten aus den Staaten bleiben, wird erst heute Abend beantwortet. Fossil legte ein gutes Quartal hin.  Eine Gewinnsteigerung auf 54,5 Millionen Dollar und einem Umsatz von 412,6 Millionen Dollar ist nichts Weiteres hinzuzufügen.

Die Spannung an den Märkten ist heute greifbar. Heute Abend wird Ben Bernanke die Zinsentscheidung bekannt geben und eine Einschätzung der amerikanischen Konjunktur abgeben. Diese dürfte sicherlich nicht positiv ausfallen, daher ist es eher wahrscheinlich, dass sich der Markt heute im sinkenden Flug nach unten bewegen wird. Weiterhin werden andere Nachrichten kaum noch einen positiven Effekt auf die Indizes haben.

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Geschrieben von admin, 10. Aug 2010, Rubrik: Marktgeschehen, Kommentare schreiben


Turbulentes Ende der Woche

Bereits am Donnerstag läuteten die amerikanischen Arbeitsmarktsdaten einen schlechten Wochenausklang ein. Doch gestern wurde die US-Beschäftigungszahl außerhalb der Landwirtschaft veröffentlicht. Wie jeden ersten Freitag im Monat.

Obwohl die Anleger bereits schlechte Zahlen erwartet hatten, teilte das US-Arbeitsministerium mit, dass sich die Arbeitsmarktsituation im Juli 2010 noch einmal verschlechtert hatte. Volkswirte hatten einen Stellenabbau von 87.000 Beschäftigten erwarten, doch es waren 131.000 Menschen, die ohne Beschäftigung waren. Um sich der Summer bewusst zu werden, sei hier angemerkt, dass es sich um eine Kleinstadt handeln könnte, wo jeder Einwohner ohne Arbeit sein könnte. Insgesamt hat die Finanzkrise acht Millionen Amerikanern den Arbeitsplatz gekostet. Für den Konsum sind das sicherlich keine guten Nachrichten.

Ähnlich schlecht steht die Arbeitslosenquote. Sie liegt mit 9,5 Prozent zwar in den Erwartungen, weist aber dennoch nichts Gutes. Bedenkt man nun, dass den Zahlen aus den USA ähnliche Berechnungen wie in Deutschland zu Grunde liegen, so könnte man die Zahl der Erwerbslosen nach oben hin revidieren. Zuzüglich der miesen Zahlen der AIG kam es zu einer gefährlichen Stimmung an der Börse.

Das machte sich nicht nur in den vereinigten Staaten bemerkbar, sogar auch am DAX. Zeitweise fiel der Dax unter die 6.300 Grenzen und versuchte diese zu halten. Doch der Kampf nutze nichts. Am Ende schloss der Dax knapp an der 6.250er Marke.

Der Euro hingegen kletterte auf sein Dreimonatshoch, was sicherlich auf die schlechten Arbeitsmarktdaten zurückzuführen ist. Im Handelsverlauf  konnte die europäische Leitwährung auf 1,3333 Dollar steigen. Noch vor wenigen Wochen hatte dies keiner für möglich gehalten. Doch die wachsende Unsicherheit gegenüber der amerikanischen Konjunktur kommt dem Euro zu Hilfe. Nächste Woche wird die Sitzung der US-Notenbank FED über den Leitzins entscheiden. Dann sind wir schlauer.

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Geschrieben von admin, 7. Aug 2010, Rubrik: Marktgeschehen, Kommentare geschlossen


Research in Motion unter Druck

Schon seit einiger Zeit steht es nicht gut um den Black Berry Hersteller. Hatte die Konzernspitze erst vor kurzem angekündigt, man wolle ein Gegenmodell zum iPhone auf den Markt bringen, so droht nun Ärger. Schon im Laufe des Jahres ist der Konkurrenzdruck zu groß geworden und das Wertpapier von Research in Motion verlor an Wert.

Heute gaben einige Regierungen bekannt, gegen Research in Motion vorzugehen und den E-Mail Dienst von Research in Motion abzuschalten. Im Gegensatz zu anderen Smartphone Herstellern lässt  Research in Motion keinen Zugriff auf die versendeten E-Mails seiner Nutzer zu. Doch mit dem Zauberwort: „Nationale Sicherheit“ scheint man auf allen Kontinenten der Welt dementsprechende Überwachungen des E-Mail Verkehr begründen zu können.

Um es ironisch auszudrücken: es muss sehr viele Terroristen geben, welche ein Black Berry besitzen. Wenn es bei solchen Überwachungen nicht um die Eindämmung von Terrorismus geht, wird zugleich ein weiteres Beispiel, wie beispielsweise die Pornographie angewendet.

Mit der ganzen Aufregung durchlebt Research in Motion einen Imageschaden. Ähnlich dem von Google in China. Doch es scheint, dass sich die Unternehmen dem Kontrollzwang der Regierungen unterwerfen. Kaum kamen die Nachrichten über den Ticker, meldeten sich schon wieder eine Analysten zu Wort. Zu hören waren nur negative Analystenkommentare.

Sicherlich gibt es schon seit einiger Zeit verschiedene Diskussionen über die Sicherheit von Smartphones. Doch diese Diskussionen haben nichts mit der jetzigen Lage zu tun. Gerade Geschäftsleute haben die gute Verschlüsselung der Daten bevorzugt. Sollte dieser Pluspunkt nun nicht mehr vorhanden sein, ergäbe sich für Research in Motion ein schwieriges Marktumfeld. Beobachter gehen jedoch von einer einvernehmlichen Lösung aus. Dennoch wird es dadurch nicht einfacher sich am Markt zu festigen und sich zukünftig zu behaupten.

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Geschrieben von admin, 3. Aug 2010, Rubrik: Marktgeschehen, Kommentare schreiben


Unternehmensdaten auf das Jahr 2010 verglichen

Marktbewegungen sind für einen Trader immer gut. In diesem Jahr konnte man viele Gewinne aber auch hohe Verluste realisieren. Je nachdem wie man aufgestellt war. Für Forex-Trader gab es sehr viele Möglichkeiten in den Markt einzusteigen. Die Bewegungen gerade im Euro-Bereich gegenüber dem US-Dollar waren doch sehr extrem.

Ähnlich sieht es im Aktienbereich aus. Es gab viele gute Quartalszahlen und positive Entwicklungen einzelner Aktienwerte. Nach den Quartalszahlen von Infineon wurde der Aktienwert wieder auf die Käuferliste gesetzt. Im Laufe des Jahres konnte der Aktienwert einen Zuwachs von 35 Prozent verzeichnen. Siemens entgegen konnte sich um 18 Prozent nach oben entwickeln.

Die Aktie von MAN konnte sich seit Anfang des Jahres auf 31 Prozent steigern, doch im zweiten Quartal wurden die Anleger durch negative Zahlen enttäuscht. Der deutsche Autobauer VW konnte nicht nur durch Porsche einen enormen und soliden Zulauf verzeichnen. Über das laufende Geschäftsjahr kletterte der Wert auf 22 Prozent, wogegen Daimler nur 12,5 Prozent verbuchen konnte. Getobt werden die Autobauer von einer Firma aus München. BMW konnte eine Steigerung von satten 29 Prozent ausweisen. Allerdings ist das Jahr noch nicht beendet. Viel Zeit zum Aufholen bleibt also noch.

Nicht anders zu erwarten, war der Run auf die Aktien des Sportartikel Herstellers Adidas. Nach erfolgreichen Sportveranstaltungen mit deutscher Beteiligung kletterte der Wert um 10 Prozent.

Im Bankensektor sieht es da ein wenig schwieriger aus. Die Deutsche Bank legte bislang nur 8,5 Prozent zu. Nur die Commerzbank konnte mit 18 Prozent glänzen.

Nach der ausgebliebenen Schweinegrippe steht nur Fresenius im Interesse der Anleger. Der Zuwachs beträgt ungefähr 10 Prozent. Linde konnte sieben Prozent zulegen. Merck musste hingegen nur mit vier Prozent zufrieden sein.

Quelle: Die zugrunde liegenden Daten kommen vom Handelsblatt

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Geschrieben von admin, 30. Jul 2010, Rubrik: Marktgeschehen, Kommentare schreiben


Bank of America veröffentlicht Quartalszahlen

Bereits am gestrigen Tag konnte die Bank JP Morgan Chase gute Quartalszahlen vorweisen. Heute legt die Bank of America mit einem guten Ergebnis nach. Die Bank of America verbuchte einen Gewinnanstieg von insgesamt 3,1  Milliarden US Dollar. Der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hatte noch bei 2,42 Milliarden US Dollar gelegen, somit kann man dennoch einen Verlust von ungefähren sechs Prozenten beobachten.

Der Umsatz der Bank of America enttäuschte jedoch und lag mit 29,2 Milliarden US Dollar unter dem Vorjahresniveau von 32,8 Milliarden US Dollar. Analysten hatten weiterhin im Vorfeld ein EPS von 22 Cents pro Aktie erwartet und bleiben bei dieser Erwartung für das derzeitige Quartal. 

Nun wartet die halbe Welt noch auf die Quartalszahlen der Citigroup Inc., damit die Anleger wieder gut ins Wochenende starten können. Im Gegensatz zu der Citigroup konnte Charles Schwab gute Bilanzen vorweisen. Was man  schon davon, wenn man zwar die Gewinnerwartung schlagen kann, aber der Umsatz dennoch enttäuschend ausfällt. Eigentlich nichts.

Auf der anderen Seite gibt es ebenfalls weitere Neuigkeiten in der Bankenwelt. Die Goldman Sachs Gruppe hat sich mit der Sec auf eine Summe von 550 Millionen US Dollar als Entschädigung geprellter Investoren geeinigt. Dies ist die höchste Entschädigungssumme, die je ein Finanzinstitut zahlen musste.

Außerdem scheint es der Firma BP nun endgültig geglückt zu sein, das Bohrloch im Golf von Mexiko zu schließen. Des Weiteren haben Mattel und General Electric heute Quartalszahlen vorlegen können und konnten einen Gewinnsprung verzeichnen.
 
Aus deutschen Landen kann man nur noch von Karstadt berichten. Hier soll es eine Verlängerung der Verhandlungsfrist zwischen Berggruen und dem Vermieterkonsortium geben. Das leidige Thema um die Mieten für die Immobilien der Kaufhauskette ist noch nicht beendet.

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Geschrieben von admin, 16. Jul 2010, Rubrik: Marktgeschehen, Kommentare schreiben


Konjunkturdaten und Quartalszahlen bestimmen die Zeit

Die Fed macht mit einem negativen Konjunkturausblick von sich reden. Dabei will sie an der Null-Zins-Politik weiter festhalten, dennoch geht man von weiteren Konjunkturhilfen aus. Die anstehenden Quartalszahlen könnten jedoch mit positiven Ergebnissen den Markt stützen.

Weiterhin hat die japanische Notenbank ihren Leitzins bei 0,1 Prozent belassen. Eine Auswirkung auf das Währungspaar EUR/JPY gab es jedoch nicht.

Die schwache amerikanische Konjunktur könnte den Euro weiterhin nach oben klettern lassen. Von daher ist eine positive Auswirkung auf den Euro nicht ausgeschlossen.

Dann gibt es noch den Börsengang der Agricultural Bank of China (ABC). Die Anleger reißen sich um das Wertpapier. Die Agricultural Bank of China legt den größten Börsengang in der Geschichte vor. Heute noch in Shanghai gefeiert und ab morgen an der Börse in Hong Kong. Die Marktkapitalisierung beträgt 128 Milliarden Dollar.

Bei BP scheint auch so einiges in trockenen Tüchern. Zumindest wenn es um das Verschließen des Bohrloches geht. Bislang ist man noch in der Testphase. Keiner weiß genau, ob das Bohrloch nun wirklich verschlossen ist. Mutige Anleger könnten sich jedoch wieder im Aktienwert der BP einkaufen.

Heute wird es amtlich. Der Pharmariese Merck KGaA übernimmt Millipore und avanciert damit zum größten Life-Science Unternehmen der Welt.

An Quartalszahlen hat der Markt auch einiges zu bieten. Besonders die Bankentitel, wie beispielsweise Charles Schwab und JP Morgan Chase dürften interessant sein. Nachbörslich haben wir Bilanzen von Google Inc. zu erwarten.

Hier findet ihr die wichtigen Konjunkturtermine:

10:00: IT Verbraucherpreise Juni
10:30: GB Arbeitsmarktdaten Juni
11:00: EU Industrieproduktion Mai
11:00: EU Inflation Juni
13:00: US MBA Hypothekenanträge (Woche)
14:30: US Einzelhandelsumsatz Juni
14:30: US Ein- und Ausfuhrpreise Juni
16:00: US Lagerbestände Mai
16:30: US EIA Ölmarktbericht (Woche)
20:00: US FOMC Sitzungsprotokoll

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Geschrieben von admin, 15. Jul 2010, Rubrik: Marktgeschehen, Kommentare schreiben


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